Ein Infrarot-Touchscreen besteht aus Infrarot-Sende- und Empfangssensoren, die am äußeren Rahmen des Bildschirms angebracht sind. Auf der Bildschirmoberfläche befindet sich ein Infrarot-Erkennungsnetzwerk. Jedes berührende Objekt verändert die Infrarotstrahlung auf dem Touchscreen und ermöglicht so dessen Bedienung. Das Funktionsprinzip eines Infrarot-Touchscreens ähnelt dem eines Oberflächenwellen-Touchscreens, der ebenfalls Infrarot-Sende- und Empfangssensoren nutzt.
Diese Komponenten bilden ein Infrarot-Erkennungsnetzwerk auf der Bildschirmoberfläche. Objekte (z. B. Finger), die durch Berührung bedient werden, verändern die Infrarotstrahlen durch elektrische Impulse. Diese Impulse werden in die Koordinaten der Berührung umgewandelt, um die entsprechende Reaktion auszulösen. Auf dem Infrarot-Touchscreen sind an den vier Seiten des Bildschirms Leiterplatten mit Infrarot-Sende- und Empfangsröhren angeordnet, die eine horizontale und vertikale Infrarot-Kreuzmatrix bilden.
2. Kapazitiver Touchscreen
Der kapazitive Touchscreen besteht aus einem transparenten, speziellen, metallleitenden Material, das auf die Glasoberfläche aufgebracht ist. Berührt der Finger die Metallschicht, ändert sich die Kapazität des Kontakts und damit die Frequenz des angeschlossenen Oszillators. Durch Messung dieser Frequenzänderung lässt sich die Berührungsposition bestimmen und somit Information gewinnen. Da die Kapazität von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Erdung abhängt, ist der Touchscreen weniger stabil und neigt zu Drift.
