Der Raspberry Pi ist ein kompakter und leistungsstarker Taschencomputer. Er richtet sich an Computerbastler und Technikbegeisterte. Gleichzeitig hat er vielen Kindern das Programmieren beigebracht. Vor Kurzem wurden bereits über 3,8 Millionen Stück verkauft. Bisher gab es jedoch kein offizielles Touchscreen-Zubehör für den Raspberry Pi.
Kürzlich verkündete Raspberry-Pi-Erfinder Eben Upton auf der europäischen TC Disrupt-Konferenz, dass es nun endlich an der Zeit sei, einen offiziellen Touchscreen auf den Markt zu bringen. Das ist eine gute Nachricht für Enthusiasten, aber wer nicht so lange auf das offizielle Produkt warten möchte, hat die Wahl zwischen vier weiteren Displays.
Es handelt sich um einen handlichen Vollfarbbildschirm mit einer Diagonale von ca. 2,8 Zoll und 16-Bit-Pixeln. Er eignet sich für viele Projekte, und Adafruit zeigt auf seiner Website auch, wie man damit eine Touchscreen-Kamera baut. Wer es kaum erwarten kann, den Bildschirm selbst in den Händen zu halten, findet hier eine preisgünstige Alternative.
Der Bildschirm, ein 3,5-Zoll-TFT-Display, wurde ursprünglich über Kickstarter per Crowdfunding finanziert und sammelte das Zwanzigfache des erwarteten Betrags ein. Er zeichnet sich durch seine im Vergleich zu anderen auf dem Markt erhältlichen Bildschirmen geringere Dicke aus.
Das kapazitive Modell ist teurer, da es mit 10 Zoll auch größer ist. Es verfügt über einen LCD-Bildschirm, den sein Entwickler Michael Castor Anfang des Jahres für die Entwicklung eines PiPad verwendet hat. Leider ist es derzeit nur als generalüberholtes Gerät erhältlich.
Dieses Modell ist zwar etwas teurer, aber es ist das einzige HDMI-fähige Display für den Raspberry Pi, und die Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter war ein Erfolg.

