Das Funktionsprinzip, einschließlich 4-Draht- und 5-Draht-resistiver Touchscreens, beruht im Wesentlichen auf der Bedienung und Steuerung von Bildschirminhalten durch Drucksensorik. Das Displaygehäuse besteht aus einer mehrschichtigen Verbundfolie, die optimal mit der Displayoberfläche verträglich ist. Die erste Schicht ist Glas oder Plexiglas. Die zweite Schicht bildet die Trennschicht, die dritte Schicht ist die Mehrkomponenten-Harz-Oberflächenschicht. Diese ist zusätzlich mit einer transparenten, leitfähigen Schicht beschichtet und mit einer gehärteten, glatten und kratzfesten Kunststoffschicht überzogen. Die leitfähige Schicht und der Glassensor auf der Polyester-Oberflächenschicht sind durch viele kleine Abstandshalter voneinander getrennt. Der Strom fließt durch die Oberflächenschicht. Bei leichter Berührung der Oberflächenschicht wird die darunterliegende Schicht berührt. Der Controller erfasst den entsprechenden Stromfluss und berechnet die Fingerposition.

Dieser Touchscreen nutzt zwei hochtransparente, leitfähige Schichten, deren Abstand nur 2,5 Mikrometer beträgt. Bei Berührung des Bildschirms kommt es zum Kontakt zwischen den normalerweise voneinander isolierten Schichten. Da eine der leitfähigen Schichten in Y-Richtung an ein 5-V-Gleichspannungsfeld angeschlossen ist, ändert sich die Spannung der Detektionsschicht. Ist sie ungleich null, erkennt der Controller diesen Kontakt, führt eine A/D-Wandlung durch und vergleicht den ermittelten Spannungswert mit 5 V, um die Y-Koordinate des Berührungspunktes zu bestimmen. Analog wird die X-Koordinate ermittelt. Dies ist das grundlegende Funktionsprinzip aller resistiven Touchscreens.